TECHNOLOGIE LUMAR

Passiv- und Niedrigenergiehäuser sind interdisziplinär geplante Objekte, in denen Kenntnisse aus dem Bereich der Architektur und des Bauwesens sowie technologische Entwicklung vereint sind.

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WIE FUNKTIONIEREN DIE NIEDRIGENERGIE- UND PASSIVHÄUSER LUMAR?

In Niedrigenergie- und Passivhäuser vereinen wir die Architektur- und Baukenntnisse sowie die technologische Entwicklung.

Für die Nutzung der Vorteile, die diese mit sich bringen, vor allem niedrigerer Energieverbrauch und maximales Wohnwohlbehagen, ist eine sorgfältige Planung, richtige Projektierung und nicht zuletzt eine hochwertige Montage, notwendig.

Die Grundvoraussetzungen, die uns ermöglichen, dass wir von einem Niedrigstenergie- oder Passivhaus sprechen, sind folgende Komponenten: ausgezeichnete Wärmedämmung der Gebäudehülle, Fenster und Türen, geeignet für den Einbau in ein Passiv- oder Niedrigenergiehaus, ausreichende Luftdichtheit des Objektes sowie ein entsprechendes Belüftungs- und Heizssystem.

Jedoch sind aber die einzelnen Komponeten von sich aus nicht genug für ein spitzenmäßiges Ganzes.
Für die Erfüllung des Endzieles, des besonderen  Wohnwohlbefindens, müssen den Komponenten noch Wissen, Erfahrungen, richtige Planung, Beherrschung der Details und eine Ausrechnung gemäß der Methodologie PHPP beigefügt werden.


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WÄRMEHÜLLE

Die Wärmehülle des Gebäudes ist wie die Kleidung beim Menschen. Sie schützt das Haus vor der Kälte und dem Wind sowie der Sommerhitze. Mit einer ausgezeichneten Wärmedämmung der Hülle optimieren wir die Wärmeverluste durch die Gebäudehülle. Die eingebaute Zellulosedämmung in dem Konstruktonssystem PASSIV wird Ihr Haus auch im Sommer gegen die Hitze schützen.
Der durchschnittliche Wärmedurchgangswert der Aussenwand Lumar PASSIV ECO ist kleiner als 0,10 W/m2K, der durchschnittliche Wärmedurchgangswert der Aussenwand Lumar PASSIV ENERGY, besonders geeignet für den Bau von Niedrigstenergie- und in einigen Fällen auch Passivhäusern, beträgt 0,12 W/m2K.


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FENSTER UND TÜREN

Passiv- und Niedrigenergiehäuser sind so entworfen, dass sie mit ihren grossen Fensterflächen die Sonnenenergie zur passiven Erwärmung in der Winterzeit nutzen, und ausserdem äusserst helle Wohnräume schaffen. Um die sommerliche Erwärmung zu verhindern, ist es notwendig die Fensterflächen entsprechend zu verschatten, was wir mit Aussensonnenschutz oder Architekturelementen an der Fassade erreichen.
Fenster und Türen, die für den Einbau in ein Passiv- oder Niedrigenergiehaus geeignet sind, zeichnen sich durch entsprechend gedämmte Fensterrahmen und eine Dreifachverglasung aus. Diese sichert eine höhere Flächentemperatur auf der Innenseite zu und verbessert daher das Wohnwohlbehagen im Raum.
Äußerst wichtig sind die richtig projektierten Details zum Einbau ohne Wärmebrücken, da dieser eine Abdichtung in drei Ebenen zusichert (Einbau nach RAL-Lichtlinien). Ansonsten werden alle Vorteile der Fenster und Türen vernichtet.


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BELÜFTUNGSSYSTEM

Das Belüftungssystem ist eine unumgängliche Ausstattung jedes Passiv- bzw. Niedrigstenergiehauses. Hinsichtlich des Wunsches nach minimalen Wärmeverlusten bei der Lüftung in den Wintermonaten, sichern wir mit einem Belüftungssystem mit Wärmerückgewinnung die Zufuhr von Frischluft zu. Die Anlage erfasst Frischluft aus der Umgebung, die mittels Erdwärmetauscher vorgewärmt werden kann, und führt diese in den Wärmetauscher. Im Wärmetauscher wird die Frischluft mit der Wärme der Abluft erwärmt. Die Abluft wird aus dem Haus geführt, während die vorgewärmte Luft unhörbar in die Räume geleitet wird. In die Passivhäuser Lumar werden Belüftungsanlagen eingebaut, die leise, sauber und energieeffizient arbeiten, und die frische Luft ohne Gerüche und ohne Durchzug in die Räum einblasen.


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HEIZUNG

Herkömmliche Heizsysteme sind in einem Passivhaus nicht mehr notwendig, da die nötige Energie zur Erwärmung des Hauses und Vorbereitung des Sanitärwassers minimal ist. Meisten wird eine Wärmepumpe eingebaut. Diese gewinnt Wärme mittels eines Spiralkollektors oder einer Erdwärmesonde, die gewonnene Wärme akumuliert sich im Wärmespeicher und wird für den Bedarf der Niedrigtemperaturheizung und der Warmwasserbereitung verwendet. Besonders sparsame Passivhäuser können nur mit warmer Luft beheizt werden, daher ist eine Flächenheizung in diesem Fall nicht notwendig


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SONNENENERGIE

Die Energie der Sonne kann für mehr als nur eine passive Erwärmung durch die grossen Fensterflächen im Winter genutzt werden. Beim Einbau von entsprechenden Solarmodulen, inem Photovoltaiksystem, können wir diese unendliche und kostenlose Energiequelle für den Gewinn von elektrischer Energie nutzen.
Die Sonnenenergie wird in den Solarzellen unmittelbar in Gleichstrom umgewandelt, die der Wechselrichter danach in Wechselspannung umwandelt, die in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Soferne das Photovoltaiksystem mehr Energie produziert als das Gebäude für seinen Betrieb benötigt, reden wir von einem Plusenergiehaus.
Wir können uns auch für den Einbau von Sonnenkollektoren zur Warmwasserbereitung entscheiden, wodurch die Energie für die Warmwasserbereitung verringert wird. In den meisten Passiv- und Niedrigenergiehäusern ist der Energieverbrauch für die Warmwasserbereitung grösser als für die Heizung.


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© Lumar Haus Gmbh, 2014