TECHNOLOGIE LUMAR

Passiv- und Niedrigenergiehäuser sind interdisziplinär geplante Objekte, in denen Kenntnisse aus dem Bereich der Architektur und des Bauwesens sowie technologische Entwicklung vereint sind.

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ENERGIEEFFIZIENTE LÖSUNGEN

Die Grundlage jedes Hauses ist eine gute Wärmehülle, die Ihnen unsere Konstruktionssysteme sicherstellen. Mit der Entwicklung von Passiv- und Niedrigenergiehäusern spielen aber auch die Heiz- und Belüftungssysteme sowie das damit verbundene angenehme Wohnklima eine große Rolle.

Im weiteren stellen wir Ihnen kurz die Heiz- und Belüftungssysteme vor, die wir in unsere Häuser einbauen. Ausserdem bieten wir die Möglichkeit der Optimierung der Betriebsabläufe mit Hilfe einer Haussteuerung an. Unsere Mission und Vision sind der Bau von umweltfreundlichen Häusern, daher führen wir Ihnen kurz die Konzepte vor, mit denen wir einen Schritt weiter zur Vermeidung von schädlichen Einflüssen auf die Umwelt gemacht haben.


BELÜFTUNGSSYSTEM

Um ein angenehmes und gesundes Raumklima zu schaffen, müssen alle Räume genügend Frischluft erhalten. Eine entsprechende Lüftung wird meistens mit dem Öffnen der Fenster gewährleistet. Mit dem Bau von Niedrigstenergie- und Passivhäusern, wo die Verluste durch die Gebäudehülle minimiert werden, stellen die Ventilationsverluste, die beim Lüften entstehen, einen immer grösseren Teil bei der endgültigen Energiebilanz des Objektes dar. Ventilationsverluste können mit Hilfe ener Belüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung minimiert werden. Heutzutage ist eine Belüftungsanlage Bestandteil jedes Niedrigenergie- und Passivhauses.

Das Belüftungssystem mit Wärmerückgewinnung sorgt für die hygienisch notwendige Frischluftzufuhr in alle Räume ohne zusätzliches Öffnen der Fenster. Die Anlage saugt von aussen Frischluft und führt diese über Rohre in das Belüftungsgerät, das üblicherweise im Heizraum steht. Aus dem Belüftungsgerät werden in alle Räume Rohre für die Zu- bzw. Abfuhr der Luft geleitet. Aus der Küche, Speis und aus den Sanitärräumen wird die verbrauchte Luft gesaugt und in das Belüftungsgerät geleitet, wo ein Wärmetauscher die Wärme der Abluft an die frische Zuluft überträgt. Die Frischluft wird dann in alle Wohn- und Schlafräume im Haus geleitet, wobei die Schalldämpfer eine wichtige Rolle bei der Vermeidung von Schallübertragung haben. In der Belüftungsalange eingebaute Filter verhindern, dass ins Haus Staub oder Pollen getragen werden.

In alle Lumar Häuser werden bewährte und hochwertige Belüftungssysteme eingebaut, die die ständige Zufuhr von Frischluft auf leise und ohne das Gefühl eines Durchzuges ermöglichen.
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HEIZSYSTEME

WÄRMEPUMPEN
Wärmepumen stellen heutzutage die häufigste Art der Erwärmung von Niedrigeenergie- und Passivhäusern dar. Eine Wärmepumpe bezieht Strom aus dem Netz und treibt damit einen Kompressor an, der die Wärme, die der Umwelt entnommen wurde in Wärme umwandelt, die wir zur Beheizung der Räume sowie zur Warmwasserbereitung benötigen.

 

Die Wärme der Umgebung ist eine erneuerbare Energiequelle, weswegen die Wärmepumpe zu einer umweltfreudlichen Art des Heizens gehört.
Gleichzeitig stellt die Wärmepumpe ein äußerst energieeffizientes Heizsystem dar, da wir mit Hilfe der Wärme der Umwelt mehr Energie erhalten, als wir einführen. Die Leistungszahl einer Wärmepumpe, englisch Coefficient Of Performance (COP), ist der Quotient aus der Wärme, die in den Heizkreis abgegeben wird, und der eingesetzten Energie.

Die Einteilung der Wärmepumpen nach Art der Wärmequelle:

Im Unternehmen Lumar empfehlen wir aufgrund langjähriger Erfahrungen den Einbau einer Erd-Wasser-Wärmepumpe oder einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe. Die benötigte Energie zum Antrieb der Wärmepumpe verringert sich - d. h. der Betrieb wird umso sparsamer - je geringer die Temperaturdifferenz zwischen Erdtemperatur und Wohnrauminnentemperatur ist. Diese Bedingung erfüllen Niedertemperaturheizungen am besten, deshalb wird die Wärme im Wohnraum häufig durch eine Flächenheizung (Fußboden-, Wand – oder Deckenheizung) abgegeben.

Wärmepumpe (Erde-Wasser)
Bei diesem Wärmepumpentyp wird die fühlbare Wärme eines Erdkörpers als Energiequelle genutzt, wobei die Effizienz der Wärmepumpe auch von der Art des Erdreichs abhängig ist. Diese Wärmepumpen zeichnet eine hohe Leistungszahl aus, bei den Wärmepumpen, die wir in Lumar einbauen, ist die Leistungszahl (COP) mehr als 4. Das System Erdwärmepumpe ist aus der Wärmepumpe und dem Erdkollektor zusammengesetzt. Falls die Wärmepumpe ebenfalls zur Warmwasserbereitung eingesetzt wird, muss ein Warmwasserspeicher eingesetzt werden.

Der Erdkollektor wird als Flächenkollektor oder als vertikale Sonde ausgeführt, was von der Qualität des Erdreichs sowie von der Grösse der Fläche, die zur Verfügung steht, abhängig ist. Die Lösung für kleinerer Parzellen stellen Erdwärmekörbe dar, während Erdsonden vorwiegend bei sehr kleinen Parzellen sowie einem Erdreich mit hauptsächlichem Gesteinsbestandteil in Frage kommen.

Toplotna

Wärmepumpe (Wasser-Wasser)
Wasser/Wasser-Wärmepumpen schöpfen die Heizwärme aus dem Grundwasser, das auch im tiefen Winter noch eine Temperatur von +8 °C bis 10 °C besitzt. In Verbindung mit einer Wasser/Wasser-Wärmepumpe und einem Niedertemperatur-Heizsystem entsteht eine hocheffektive Wärmepumpen-Heizungsanlage. Voraussetzung dafür ist, dass das aus einem Brunnen entnommene Wasser in ausreichender Qualität und Menge zur Verfügung steht und eine Genehmigung der zuständigen Wasserbehörde vorliegt. Die Leistungszahl dieser Wärmepumpe ist ca. 5. Das System dieser Wärmepumpe ist aus der Wärmepumpe und zwei Bohrungen bzw. einem Brunnen zusammengestellt. Im Falle, dass die Wärmepumpe auch noch die Warmwasserbereitung übernehmen soll, ist ein Warwasserspeicher notwendig. Über eine Bohrung wird das Wasser gepumpt und in den Wärmetauscher der Wärmepumpe geleitet und über die andere Bohrung wird das abgekühlte Wasser zurück in die Erde geleitet.

Toplotna

Wärmepumpe (Luft-Wasser)
Eine Luftwärmepumpe nutzt die von der Sonne erwärmte Außenluft zum Heizen und Aufbereiten des Warmwassers. Diese kann nahezu überall und mit wenig Aufwand erschlossen werden. Das macht Luft Wärmepumpen universell einsetzbar und besonders interessant.

Im Vergleich zu Erd-Wasser-Wärmepumpen und Wasser-Wasser-Wärmepumpen kommt eine Luft-Wärmepumpe mit weniger Platz aus. Ebenso sind keine Genehmigungen nötig für den Bau eines Brunnens oder die Bohrung einer Erdsonde. Für Gebäude mit wenig Platz im Garten sind Luft-Wärmepumpen daher eine flexible und kostengünstige Alternative.

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist ganzjährig einsetzbar. Je nach Temperatur der Wärmequelle benötigt die Luft-Wärmepumpe mehr Strom, um die gewonnene Wärme zu verdichten und auf die benötigte Vorlauftemperatur für die Heizung zu bringen. Die günstigen Anschaffungskosten dieser Wärmepumpe gleichen die höhreren Betriebskosten damit zu einem gewissen Teil wieder aus.

In dem System der Luft-Wasser-Wärmepumpen Hei­zung verläuft ein Kältemittel, mit dem die gewonnene Wärme an das Nutz- oder Heizungswasser abgegeben wird. Das Kältemittel wird durch die warme Umgebungsluft erwärmt bis es schließlich den Siedepunkt erreicht und verdampft. Der Verdichter der Luft-Wärmepumpe komprimiert das Kältemittel und pumpt die Temperatur auf ein höheres Niveau.
Nachdem das Kältemittel in dem Verdichter noch heißer geworden ist, fließt es zum Wärmetauscher und erwärmt dadurch das Nutz- und Heizungswasser - das Kältemittel verflüssigt sich wieder. 

Ein Entspannungsventil verringert den Druck in der Luft-Wasser-Wärmepumpe und das Kältemittel kühlt noch weiter ab. Am Ende wird das flüssige kalte Kältemittel zum Verdampfer transportiert, wo es wieder die Wärme aus der Luft aufnehmen kann. Der Kreislauf beginnt von neuem.
Die Leistungszahl (COP) dieser Wärmepumpe ist ca. 3.

Das System der Wärmepumpe wird aus einer Aussen- und Inneneinheit mit Verbindung an einen Wärmespeicher zusammengesetzt. Im Falle einer Warmwasserbereitung wird ein Warmwasserspeicher eingesetzt. Das Medium zur Wärmeübertragung zwischen der Aussen- und Inneneinheit ist vom Hersteller der Wärmepumpe abhängig.

GASHEIZUNG
Lumar bietet seinen Kunden eine Gasheizung eines renommierten deutschen Herstellers an. Gas braucht keine separate Lagervorrichtung, da es über Erdgasleitungen ständig verfügbar ist. Eine Gasheizung lässt sich überall im Haus aufstellen und überzeugt durch ihre energiesparende Brennertechnik sowie ihren zuverlässigen Betrieb. Zudem hinterlässt Gas nur wenige Rückstände im Kessel und erfordert damit einen geringeren Reinigungs- und Wartungsaufwand. Im Einklang mit der Ordnung über die Nutzung der Energie (PURES, Ur.l. št. 52/2010) ist es notwendig, in allen Neubauten mindestens 25 % der Gesamtenergie zum Betrieb eines Gebäudes aus erneuerbaren Energiequellen zu schöpfen. Daher müssen bei einer Gasheizung Solarkollektoren eingebaut werden, bei einem Einfamilienhaus genügen 6 m2.

PLINSKO
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INTELLIGENTE INSTALLATIONEN

Mit Hilfe von intelligenten Installationen können heutzutage alle Apparate in einem Haus erfolgreich gesteuert, eingesetzt, überwacht und optimal betrieben werden. Einfach zur Benutzung und zum Betrieb bringen intelligente Installationen dem Verwender einen zusätzlichen Komfort, vor allem aber eine Vereinfachung der Bedienung des eingebauten Systems. In Niedrigstenergie- und Passivhäusern wird mit einem System der intelligenten Installationen (Homemanagement) die Funktion der Beheizung, der Belüftung und der Beschattung, optimiert. In das Homemanagement können auch die Beleuchtung, die Computer, das Internet, das Telefon und nicht zuletzt die Sicherung des Hauses mit eingeschlossen werden. Mit einem Homemanagement bekommt der Bediener nicht nur höheren Komfort, sondern auch zusätzlichen Schutz.
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NUTZUNG DES REGENWASSERS

Regenwasser-Bewirtschaftung liegt im Trend. Denn die gesplittete Abwassergebühr bestraft das Ableiten von Niederschlägen zum Kanal und macht die Nutzung und Versickerung von Regenwasser finanziell attraktiv. Wirtschaftkrise und Klimawandel verstärken in der Wohnungswirtschaft die Nachfrage nach sparsamen, langlebigen und ökologischen Lösungen. Dazu gehört eine unkomplizierte und zuverlässige Entwässerungstechnik, gespeist aus dem kostenlosen Niederschlag der Dachflächen.

Einen nicht kleinen Anteil an Verbrauchswasser stellt in einem Haushalt nämlich das Gießen des Gartens, das Autowaschen, das Spülen der Toilette und das Wäschewaschen dar. Für all das kann Regenwasser genutzt werden. Das Regenwasser wird auf dem Dach gesammelt und über die Regenrinnen zur Regenwasserzisterne geleitet , die meistens in der Erde eingegraben ist. Damit ist das Wasser vor dem Einfluß von Wärme und Sonnenlicht geschützt, was die Entwicklung von Kleinlebewesen verhindert. Für die Säuberung des Regenwassers sorgen eingebaute Filter. Mit einer Pumpe wird das Wasser in die Leitungen und zum Endverbraucher geführt.
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SONNENENERGIE

Die Energie der Sonne kann für mehr als nur eine passive Erwärmung durch die grossen Fensterflächen im Winter genutzt werden. Beim Einbau von entsprechenden Solarmodulen – einem Photovoltaiksystem können wir diese unendliche und kostenlose Energiequelle für den Gewinn von elektrischer Energie nutzen.
Die Sonnenenergie wird in den Solarzellen unmittelbar in Gleichstrom umgewandelt, die der Wechselrichter danach in Wechselspannung umwandelt, die in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Soferne das Photovoltaiksystem mehr Energie produziert als das Gebäude für seinen Betrieb benötigt, reden wir von einem Plusenergiehaus.

Wir können uns auch für den Einbau von Sonnenkollektoren zur Warmwasserbereitung entscheiden, wodurch die Energie für die Warmwasserbereitung verringert wird. In den meisten Passiv- und Niedrigenergiehäusern ist der Energieverbrauch für die Warmwasserbereitung grösser als für die Heizung.

Paket
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© Lumar Haus Gmbh, 2014