REFERENZEN



ANMELDUNG FÜR UNSEREN NEWSLETTER:


AKTIVHAUS




VOM PASSIV- BIS ZUM AKTIVHAUS

Der Passivhausstandard ist heute eine anerkannte Bauweise. Die Energieeffizienz, die nachhaltige Entwicklung, und vor allem das angenehme Wohnklima sind Argumente für den Bau eines Passivhauses. Es ist an der Zeit, dass wir einen Schritt weiter gehen. Die Sorge für die Umwelt und die Reduzierung der Treibhausgase, sowie die immer größere Verwendung von erneuerbaren Energiequellen, sind die Hauptziele der europäischen Gesetzgebung der kommenden Jahre. Mit dem Bau von Passivhäusern minimieren wir den Bedarf an Heizwärme und tragen somit schon viel zur Herabsetzung des Treibhauseffektes bei. Dazu trägt noch die Verwendung von natürlichen, umweltfreundlichen Materialien, wie Holz oder Dämmung aus Zellulosefasern, die die Fähigkeit der dauerhaften Speicherung von Kohlendioxid haben, bei. Jedoch können wir in der Phase der Gebäudenutzung noch wesentlich mehr tun. Unser Haus kann sich aus dem Passivhaus in ein Aktivhaus weiter entwickeln. Lernen Sie das Baukonzept AKTIVHAUS kennen, von dem wir glauben, dass es schon heute für die Zukunft neue Standards setzt.

DAS KONZEPT DES AKTIVHAUSES

Das Aktivhaus überschreitet in seinem Konzept die Maßstäbe des Passivhauses, daher ist nicht nur der Heizwärmebedarf wichtig, sondern auch die Energie, die für das Funktionieren des Hauses und deren Apparaturen notwendig ist. Besondere Aufmerksamkeit wird dem angenehmen Wohnklima gewidmet, das man mit intelligenter Haustechnik erreicht. Besondere Fürsorge gilt der Verringerung des Einflusses auf die Umwelt, sowie dem immer grösseren Einsatz von erneurbaren Energiequellen, wodurch das Aktivhaus fast gar nicht mehr von fossilen Brennstoffen abhängig ist.

DIE GRUNDLAGE STELLT DIE HERVORRAGENDE HÜLLE DAR

Ähnlich wie bei jedem energieeffizientem Bau, stellt auch beim Bau eines Aktivhauses, eine hervorragende thermische Hülle die Grundlage dar. Unsere Unternehmensgruppe hat zum Bau von Passivhäusern das Konstruktonssystem Passiv enwickelt, das beim Passivhaus Institut in Darmstadt zertifiziert wurde. Aufgrund der Erfahrungen und der zertifizierten Technologie können wir Ihnen eine Gebäudehülle bauen, die gemäß der Energie und Kosten optimiert ist. Auch bei der Wahl der Materialien haben wir uns für hochwertige, umweltfreundliche und angenehme Materialien entschieden. Die Holzkonstruktion haben wir mit Zellulosefasern gedämmt sowie Holzfaserplatten als Fassadendämmung verwendet, womit wir einen Wärmedurchgangskoeffizient  U < 0,099 W/m2K erreicht haben. Ähnlich wie bei den Passivhäusern muß auch bei dem Aktivhaus eine entsprechende Luftdichtheit der Gebäudehülle (U < 0,1 W/m2K) sichergestellt werden, insbesondere um die Lüftungsverluste zu minimieren.

OPTIMIERTER BETRIEB IN DER ZEIT DER BENUTZUNG

Mit der Energiebilanz des Gebäudes bei Passivhäusern bewerten wir den Heizbedarf des Gebäudes und begrenzen somit den Energiverbrauch zur Beheizung des Gebäudes, da der Heizbedarf bei Passivhäusern minimal ist (weniger als 15 KWh/m2a jährlich, was umgerechnet einen Verbrauch von 1,5 l Heizöl pro m2 Wohnfläche im Jahr darstellt). Mit einer zusätzlichen Optimierung der Geräte und Anlagen können wir in diesem Bereich viel Energie einsparen. Mit einer intelligenten Haussteuerung, die Bestandteil des Hauses ist, optimieren wir den Betrieb der Belüftungsanlage, der Heizung, der Beleuchtung und Beschattung, es kann aber auch die zusätzliche Raumluftkühlung in der Sommerzeit mit eingeschlossen werden. Intelligente Haussteuerungen, die einfach zu betätigen sind, werden dem Anwender die Benutzung der Apparaturen in seinem Zuhause nicht nur vereinfachen, sondern sich auch positiv auf die Energiekosten auswirken. 

IMMER ANGENEHME WOHNUMGEBUNG

Das Versprechen einer angenehmen Wohnumgebung ist das Ziel jedes Bauens, obwohl sich die Stufe des Wohnbehagens, das verschiedene Bausysteme mit sich bringen, unterscheidet. Da wir bei Passivhäusern von einer ausgezeichneten Wärmehülle sprechen, sind folglich auch die Flächentemperaturen der Hülle höher und somit die Unterschiede gering. Ein höherer Temperaturunterschied zwischen der Hülle und der Innenluft drückt sich als asymmetrische Strahlung aus, was eine Verringerung des Wohnbehagens bedeutet. Der Einbau von Niedrigtemperaturheizkörpern, wie zum Beispiel Boden-, Wand- oder Deckenheizung, stellt eine angenehme Strahlentemperatur dar, und wird nach Bedarf als Kühlung in den Sommermonaten genutzt. Das System der intelligenten Haussteuerung, die über Sensoren in Ihrem Haus eingebaut wurde, passt den Betrieb des Belüftungssystems und der Heizung Ihren Anforderungen an, und sichert Ihnen konstante angenehme Wohnverhältnisse.

© Lumar Haus Gmbh, 2014